Zahnputzpulver – die natürliche und gesunde alternative zu Zahnpasta

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Zahnpflege geht auch anders

Seit mehr als 2 Jahren benutze ich schon keine herkömmliche Zahnpasta mehr, da ich mich mit dem schon sehr lange umstrittenen Thema vor längerer Zeit intensiv auseinandergesetzt habe.

Allerdings möchte ich hier jetzt nicht auf die lange Liste der chemischen Inhaltsstoffe eingehen. Das einige Zutaten im Verdacht stehen gesundheitsschädlich zu sein, ist sowieso nichts Neues mehr. Außerdem sollte niemand einfach ohne weiteres meine persönliche Meinung übernehmen, sondern selbst nach seiner Wahrheit suchen.

Wo es mir möglich ist, versuche ich inzwischen meine Pflegeprodukte selber zu machen, so eben auch meine Zahnpflegeprodukte. Nur so weiß ich mit Gewissheit, was ich tatsächlich an Zutaten und Inhaltsstoffen für meine Zähne nutze – Fluorid jedenfalls nicht mehr. ツ

Zutaten meines Zahnputzpulver

  • Birkenzucker (Xylit)
  • Ingwerwurzel (gemahlen)
  • Eichenrinde (gemahlen)
  • Pfefferminsblätter (gemahlen)
  • Rosenblätter (gemahlen)
  • Kaiser Natron (nicht dauerhaft)

Warum gerade diese Mischung von Inhaltsstoffen?

Birkenzucker (2 Teelöffel Xylit)

Der Birkenzucker (Zuckeraustauschstoff) kann helfen die Zahnmineralisierung zu unterstützen und ist somit auch kariesvorbeugend. Er macht die Zähne glatt und sauber. Zudem dient er mir auch, den Geschmack des Zahnputzpulvers etwas auszugleichen, da die Ingerwurzel sehr intensiv ist. Ich nutze ihn auch als Mundspülung, gemischt mit Wasser und ganz wenig Teebaumöl.

Wichtiger Hinweis:
für Tiere ist Xylit giftig, da sie einen völlig anderen Stoffwechsel haben.

Ingwerwurzel (4 Teelöffel gemahlen)

Die Ingwerwurzel dient mir nicht nur wegen dem Geschmack, sondern natürlich vor allen Dingen, weil sie entzündungshemmend, sowie schmerzlindernd wirkt und damit natürlich dem Zahnfleisch sehr dienlich ist und Zahnfleischentzündungen vorbeugt.

Allerdings hat es ein wenig gedauert, bis ich mich an dieses scharfe Aroma gewöhnt habe, obwohl ich Ingwer im Essen gerne mag.

Eichenrinde (2 Teelöffel gemahlen)

Die Eichenrinde ist ebenfalls entzündungshemmend und beeinflusst die Schleimhäute im Mund- und Rachenraum positiv. Die Rinde besitzt viele Gerbstoffe, die zusammenziehend wirken.

Pfefferminzblätter (2 Teelöffel gemahlen)

Die Pfefferminzblätter nutze ich zum einen natürlich für den Geschmack, jedoch auch wegen der Wirkung. Sie besitzen ätherische Öle und wirken entzündungshemmend, antimikrobiell und antiseptisch.

Rosenblätter (2 Teelöffel gemahlen)

Die Rosenblätter dienen vorbeugend bei Mundentzündungen, wirken adstringierend und blutstillend. Zudem wird den Rosenblättern nachgesagt, dass sie Zahnschmerzen lindern können – was jedoch am Ende wohl weiterhin ein Fall für den Zahnarzt ist. ツ

Kaiser Natron (2 Teelöffel)

Das Natron verfügt über eine ausgezeichnete Reinigungswirkung auf die Zähne. Aufgrund der alkalischen Eigenschaften von Natron, schafft es einen angenehmen pH-Wert im Mund. Auch unangenehmer Mundgeruch kann so eingedämmt werden.

Allerdings sollte man es damit nicht übertreiben, denn man möchte seinen wichtigen Zahnschmelz erhalten! Aus diesem Grund erstelle ich auch Mischungen, die kein Natron enthalten.

Sonstige Hinweise

Da mir der Birkenzucker etwas zu grob ist und ich kein Schleifmittel gebrauchen kann, kommt er mit allen anderen Zutaten in meinen Mixer, so dass ich wirklich ein sehr feines Pulver bekomme, dass ich noch zusätzlich durch den Gebrauch eines Sieb verfeinere.

Auf Kurkuma habe ich ganz bewusst in meinem Zahnputzpulver verzichten, ob wohl es ebenfalls sehr gute Eigenschaften hat. Der größte Nachteil: als ich damit meine Zähne geputzt habe, haben sich meine Zahnfüllungen aus Kunststoff gelb verfärbt! Es hat einige Tage gedauert, bis diese Verfärbung wieder verschwunden war! Versuch macht klug. ツ

Wie benutze ich das Zahnputzpulver?

Ich fülle das fertige Zahnputzpulver in ein kleines Glas und beschrifte es mit einem schönen Etikett.

Ich feuchte meine Zahnbürste nur leicht an und tauche diese in das Glas mit dem Zahnputzpulver. Mehr braucht es nicht, da durch die Speichelbildung sowieso noch Flüssigkeit hinzukommt. Danach ganz normal 3 Minuten Zähne putzen. ツ

Wie stehst du zum Thema Zahnpasta und Fluoride?
Wie sieht deine tägliche Zahnroutine aus – was ist dir dabei besonders wichtig?

Falls du noch Fragen hast,
kannst DU mich gerne anschreiben!

Alles Liebe für DICH,
Lill ♥

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